Rettungseinsatz in der Marina

Fair Lady in Schieflage...
Fair Lady in Schieflage...

Am Dienstag, den 16.10.2012 wäre für die "Fair Lady" in der Marina Duisburg beinahe die Saison vorzeitig beendet gewesen. Ein Stegnachbar bemerkte in den Morgenstunden eine Schräglage des Schiffes. Die Ursache dafür war schnell entdeckt, denn bereits im Salon war Wasser zu sehen.

Durch das beherzte Eingreifen der Stegnachbarn waren schnell Pumpen installiert, das Nachbarschiff in Sicherheit gebracht.  Als erkennbar wurde, dass die Dimensionen der eingesetzten Pumpen nicht ausreichte, den Wassereinbruch zurückzuhalten, wurde die Feuerwehr benachrichtigt. Diese wurde telefonisch gebeten, Pumpen zu dieser Aktion beizusteuern. 

 

Es dauerte eine Zeit, doch dann konnten auf nahezu allen umliegenden Straßen Martinshorn gehört werden. Es dauerte noch einmal einige Zeit, dann sah man sieben Feuerwehrleute über den Niedergang in die Marina kommen. Die erwarteten Pumpen waren jedoch nicht dabei. Nachdem man sich einen Überblick verschafft hatte, kamen weitere Feuerwehrleute mit zwei Pumpen, welche dann durch zwei Leuten der Feuerwehr an Bord der Fair Lady installiert wurden. Der Einsatz dieser Pumpen hatte zur Folge (mit den bereits vorhandenen privaten Pumpen), dass die Wasserlinie immer höher kam. Die schlimmsten Folgen konnten somit gebannt werden.

Interessanterweise wurde die Aktion durch zwei Kameraleute des WDR dokumentiert.

 

 


Mit dem aktuellen Leserbrief (Koommentar #1) wurden weitere Fotos zugespielt:

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Kommentare: 2
  • #1

    Feuerwehreinsatz aus Sicht eines Unbeteiligten (Dienstag, 16 Oktober 2012 12:40)

    Mein Leserkommentar

    Duisburg 16.10.2012

    Was sich ab ca 09:15 Uhr in der Marina Duisburg abspielte habe ich so noch nicht erlebt. Aber der Reihe nach.
    Das Nachbarboot meines Freundes drohte durch Wasserbruch zu sinken, war die telefonische Information die uns erreichte. Nachdem wir dort zur Hilfe geeilt waren, war schnell klar, dass mehr Wasser ins Boot kam als zwei zusammen getragene kleine Pumpe rausholen konnten. Es wurde kurzerhand die Feuerwehr gerufen mit der Bitte mit Pumpen auszuhelfen.
    Was dann ablief ist kaum zu beschreiben:
    7 Feuerwehrleute betraten die Marina jedoch ohne die angeforderten Pumpen.
    Auf Nachfrage hieß es, man müsse sich schließlich erst einen Überblick verschaffen. Es sinkt ja nur ein Boot………..
    Es dauerte weitere 10 Minuten bis die Pumpen mit weiterem Personal (ca 5) kamen. Danach wurden diese schnell angeschlossen und die Hände wieder in die Taschen gesteckt. (war ja heute kühl). Drei der mittlerweile auf ein Duzend angewachsenen Personen der Feuerwehr hielten sich am Boot auf und leisteten gute Arbeit .

    [Bild-1]

    Über Funk wurde der Leitstelle bestätigt, dass keine(!) weitere Hilfe mehr nötig wäre. Es trat auch kein Öl aus.
    Nachdem das Boot fast leer war kam nichts desto trotz noch das große Feuerlöschboot und wollte „helfen“. Nicht zu erklären warum, schließlich hatten ja noch viele Ihre Hände frei …

    [Bild-2]

    Nachdem auch noch die Wasserschutzpolizei gekommen war, war es für mich zuviel des Guten. Der mittlerweile anwesende Eigner war ja in „besten“ Händen, so dass ich gegangen bin.

    Jedoch möchte ich noch erwähnen, dass auf der Straße fast kein durchkommen war, da die Feuerwehr ja für zwei Pumpen und einem Duzend Leute mit 4 Fahrzeugen incl. kleinem Schlauchboot angerückt ist.. [Bild-4]

  • #2

    Gastlieger (Dienstag, 16 Oktober 2012 20:47)

    Hallo Augenzeuge...
    Du hast die beiden Taucher vergessen....
    die von dem Kuchen auch noch ein Stück was abhaben wollten..!
    Sorry...vielleicht das nächste mal....!